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REPUBLIK GUATEMALA

Guatemala - das "Land des ewigen Frühlings" ist eines der schönsten Länder Mittelamerikas. Durch sein facettenreiches Relief, das von Meeresnull auf bis zu 4.220 Metern reicht, besticht es mit gebirgigen Landzügen, ausgedehnten Mangrovenwälder am Pazifik und dichten Nebelwäldern in den höheren Lagen. Als bedeutendste Region der Mayakultur, kann man in Guatemala auch wunderschöne koloniale Architektur bewundern. Doch wer in das Land reist, muss sich auch bewusst sein, dass es eine der höchsten Kriminalitätsraten in Lateinamerika aufweist. Die Republik Guatemala grenzt mit einer Fläche von 108.889 km² im Westen und Norden an Mexiko, im Osten an Honduras, Belize, El Salvador und den Atlantischen Ozean, im Süden und Südwesten an den Pazifischen Ozean.

Von den 17,2 Millionen Einwohnern leben 2,8 Millionen in der Hauptstadt Guatemala Stadt. Die Amtssprache ist Spanisch, daneben werden aber noch zahlreiche indianische Sprachen gesprochen. In Guatemala entwickelte sich einst die Hochkultur der Mayas. Das Land wurde Ende des 17. Jahrhunderts von den Spaniern erobert und 1840 eigenständig. Der Kaffee bildet neben den Bananenplantagen die Haupteinnahmequelle des Landes. Ebenso spielt der Tourismus mittlerweile eine große Rolle. Die Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch, was sich besonders ausgeprägt bei den zahlreichen Osterprozessionen beobachten lässt. Bei den 6 Millionen Indígenas, die etwa 60 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen, gibt es noch präkolumbianische Rituale, die oftmals auch bizarr gemischt mit dem katholischen Glauben gelebt werden. Musik spielt eine große Rolle, vor allen Dingen dominiert die Marimba. Das auf afrikanische Vorläufer zurückgehende Musikinstrument, bei dem große Kürbisse als Klangkörper verwandt werden, wurde in Guatemala entwickelt. Die Indígenas nehmen am gesellschaftlichen Leben kaum teil und gehören zur ärmeren Schicht im Land. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung sind Ladinos, die die klassische Mittelschicht repräsentieren. Die etwa 5 Prozent Weißen sind fast ausschließlich in der gesellschaftlichen Oberschicht zu finden und leben weitestgehend isoliert.

Guatemala weist drei Klimazonen auf: die warme Zone bis 600 Meter, die gemäßigte Zone von 600 bis 1500 Metern sowie die kühle Zone über 1500 Metern. Das tropische Klima in den Hafenstädten und der Region Petén im Norden kann körperlich anstrengend werden, während es in der gemäßigten und der kühlen Zone um die Hauptstadt Guatemala City recht angenehm ist.

Von Mai bis Oktober setzt die Regenzeit ein, der von November bis Mai die Trockenzeit folgt. In Guatemala gibt es in den subtropischen Wäldern eine unglaubliche Artenvielfalt. Alleine unter den Bäumen finden sich fast 450 verschiedene Arten. Im Nationalpark "Biotopo del Quetzal" in Alta Verapaz kann man mehr als 50 verschiedene Orchideen und Bromelien beobachten und im Urwald von El Petén leben Brüllaffen und Guacamayas. Den Jaguar als Herrscher des Urwaldes bekommt man aber nur sehr selten zu Gesicht. Der Nationalvogel Guatemalas ist der Quetzal, ein etwa handgroßer Vogel mit leuchtend grünem Gefieder, nach dem auch die Landeswährung benannt ist. Auch Tukane, Flamingos und zahlreiche Schmetterlingsarten sind im Land beheimatet.

 

 

WICHTIGE HINWEISE:


Guatemala-Webuti

 

Landesdaten:
Einwohner / km² 158
Sprache Spanisch
Städte Guatemala City, Mixco, Villa Nueva
Zeitzone UTC-6
Währung Quetzal (GTQ)
Vorwahl +502

 

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Reiseberichte

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  1. Was kostet eine Weltreise? von Christopher Many

    „Was kostet eine Weltreise?“, ist die häufigste Frage, die mir als Langzeit-Nomade und Autor gestellt wird. Das ist verständlich, denn dummerweise braucht man gewisse Finanzmittel, wenn man um die Welt fährt, es sei denn, man will unterwegs arbeiten. Wie viel Langzeitreisende ausgeben, ist jedoch ganz verschieden, und meine Unkosten sind nicht direkt übertragbar. Alle Overlander haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse.
    Aber gut: auf meiner ersten Motorradweltreise von Europa nach Neuseeland (1997 bis 2000) habe ich 15.000 Euro ausgegeben, damals noch die entsprechende Summe in Deutscher Mark. Die Reise dauerte knapp vier Jahre, was durchschnittliche Ausgaben von 340 Euro pro Monat ergibt. Meine achtjährige Weltumrundung mit dem Land Rover (eine alte Serie III, Baujahr 1975) zwischen 2002 und 2010 kostete 50.000 Euro oder 520 Euro pro Monat.
    Auf meinem dritten Trip – eine sechsjährige Motorradreise von Deutschland nach Australien (2012 bis 2018) – da habe ich 36.000 Euro oder durchschnittlich 500 Euro pro Monat benötigt. Und jetzt bin ich mit einem Mercedes 308D Postkögel in Europa unterwegs, und scheine mit 550 Euro/Monat gut klarzukommen.

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