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Nordmazedonien

Nordmazedonien, den so heißt Mazedonien seit 2019, ist eines der ältesten Länder der Welt, war einst das Land Alexander des Großen. Von wilden Gebirgsketten, über Flussauen bis hin zu tektonischen Seen kommen hier Naturliebhaber auf ihre Kosten. Aber auch kulturell bietet das Land einiges. Die Republik Nordmazedonien grenzt im Norden an Serbien und Montenegro, im Osten an Bulgarien, im Süden an Griechenland und im Westen an Albanien. Der Streit um den Namen Mazedonien war ein Konflikt zwischen den Staaten Griechenland und der damaligen Republik. Am 12. Juni 2018 einigte man sich auf Republik Nordmazedonien, die Namensänderung trat 2019 in Kraft. Das Land hat eine Fläche von 25.713 km². Von den 2,07 Millionen Einwohnern leben 546.000 in der Hauptstadt Skopje. Landessprachen sind Mazedonisch und Albanisch, die Verständigung ist teilweise auch in Englisch oder Deutsch möglich. Etwas mehr als 60 % der Bevölkerung besteht aus Mazedoniern, der Rest aus unterschiedlichen Minderheiten – darunter vor allem Albaner, Türken, Roma und Serben. Nordmazedonien hat Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Die erste Besiedlung fand etwa während des 8. Jahrhunderts v. Chr. statt. Im 11. Jahrhundert wurde das Land ein Teil von Bulgarien. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war das heutige Nordmazedonien vollständig unter osmanischer Herrschaft. 1903 begann der Aufstand gegen die osmanischen Herrscher und nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches wurde das damalige Mazedonien auf Griechenland, Serbien und Bulgarien aufgeteilt. Ab 1929 gehörte es zum Königreich Jugoslawien. Der Staat Jugoslawien begann in den 1980er Jahren immer deutlicher zu zerfallen. Am 18. September 1991 wurde die Republika Mazedonija ausgerufen. Um die Unstimmigkeiten zwischen Albanern und Mazedoniern beizulegen, führte man Albanisch teilweise als zweite Amtssprache ein, übergab den mazedonischen Albanern mehr politische Macht und sogar teilweise die Möglichkeit zur Selbstverwaltung. Die Landschaft Nordmazedoniens besteht vor allem in den Tälern aus landwirtschaftlicher Nutzfläche. In den Seegebieten im Südwesten gibt es kleine Eichenwälder, Feigen- und Walnussbäume. Die höheren Gebirgslagen sind durch Wälder mit Buchen, Ahorn- und Kastanienbäumen geprägt, zudem gibt es zahlreiche Tannen- und Kiefernwälder. Die bewaldeten Regionen Nordmazedoniens sind der geeignete Lebensraum für Braunbären, Wölfe, Luchse und Steinböcke. Aber auch Hirsche, Rehe und Wildschweine fühlen sich hier wohl. An den Seegebieten findet man eine artenreiche Vogelwelt.

 

 

WICHTIGE HINWEISE:


Globus-Nordmazedonien

 

Landesdaten:
Einwohner / km² 2,074 Mio.
Sprache Mazedonische Sprache, Albanische Sprache
Städte Ohrid, Skopje, Bitola, Tetovo, Prilep
Zeitzone UTCMESZ (+0)
Währung Mazedonischer Denar
Vorwahl +389

 

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