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REPUBLIK LITAUEN

Litauen, das südlichste Land der drei baltischen Staaten, ist bekannt für seine zahlreichen Flüsse und Seen. Im Volksmund auch "Norditalien des Baltikums" genannt, macht es seinem Namen alle Ehre, denn zum einen haben seine Bewohner ein viel offeneres Gemüt und zum anderen gibt es einen ausgeprägten für die Region recht untypischen Barockstil, der besonders in der Hauptstadt Vilnius entdeckt werden kann.

Im Norden grenzt Litauen an Lettland, im Osten und Südosten an Belarus, im Südwesten an Polen sowie im Westen an die Ostsee und an Kaliningrad, dass zur Russischen Föderation gehört. Mit einer Fläche von 65.300 km² und 3 Millionen Einwohnern ist es der bevölkerungsreichste Staat des Baltikums. In der Hauptstadt Vilnius leben 544.000 Millionen Einwohner. Die Amtssprache ist Litauisch, eine Verständigung in Russisch, Englisch und Deutsch ist vielerorts möglich. Im dritten vorchristlichen Jahrtausend besiedelten Balten die Gegend von Litauen. Die russische Herrschaft führte im 19. Jahrhundert zu Verarmung des Landes und im 20. Jahrhundert litt die Region sehr stark unter stalinistischen Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen. 1991 wurde Litauen eigenständige Republik.

Neben der Textilindustrie und dem Maschinenbau ist die Landwirtschaft immer noch ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes. 71 Prozent der Staatsfläche werden landwirtschaftlich genutzt oder sind mit Wald bestanden. Der Tourismus hat sich in Litauen in den letzten Jahren gut entwickelt. Die Besucherzahlen steigen, die Infrastruktur wird immer mehr ausgebaut und viele Städte und ländliche Ferienunterkünfte sind auf ausländische Besucher eingerichtet. In den bekannteren Seebadeorten finden Reisende gute Freizeit-Einrichtungen und -angebote.

Litauen hat mitteleuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Der Juli ist mit Durchschnittstemperaturen von etwa 20 Grad der wärmste Monat, wobei in den schneereichen Wintern das Thermometer sich bei durchschnittlichen Temperaturen von etwa 5 Grad einpendelt. Der meiste Regen fällt im Juli und August. Die beste Reisezeit für Litauen ist der Sommer von Mai bis September. Fast 80 Prozent der litauischen Bevölkerung sind Katholiken. Minderheiten bilden Anhänger der protestantischen und russisch-orthodoxen Kirche sowie der islamischen und jüdischen Religion.

Litauen ist landschaftlich sehr reizvoll. Viele Laub- und Mischwälder, vor allem aber über 800 Flüsse und 3.000 Seen bieten Naturliebhabern immer wieder außergewöhnliche Eindrücke. In den Nationalparks gibt es eine kaum berührte Tier- und Pflanzenwelt mit zahlreichen seltenen Arten, die streng geschützt sind. Dort findet man alle in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rehe, Rotwild, Füchse, Marder und Wildschweine. Doch leben in den Wäldern auch die selteneren Wölfe und Luchse. Bisamratten und Fischotter fühlen sich an den Ufern der sauberen Flüsse und Seen wohl. Die Kurische Nehrung, auf der einst die erste Vogelwarte der Welt errichtet wurde, ist ein wichtiges Gebiet für den Vogelzug. In den dortigen Kiefernwäldern können auch mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih beobachtet werden.

 

 

WICHTIGE HINWEISE:


Litauen-Webuti

 

Landesdaten:
Einwohner / km² 43
Sprache Litauisch
Städte Vilnius, Kaunas, Klaipėda
Zeitzone UTC+2
Währung Euro (EUR)
Vorwahl +370

 

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Reiseberichte

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  1. Was kostet eine Weltreise? von Christopher Many

    „Was kostet eine Weltreise?“, ist die häufigste Frage, die mir als Langzeit-Nomade und Autor gestellt wird. Das ist verständlich, denn dummerweise braucht man gewisse Finanzmittel, wenn man um die Welt fährt, es sei denn, man will unterwegs arbeiten. Wie viel Langzeitreisende ausgeben, ist jedoch ganz verschieden, und meine Unkosten sind nicht direkt übertragbar. Alle Overlander haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse.
    Aber gut: auf meiner ersten Motorradweltreise von Europa nach Neuseeland (1997 bis 2000) habe ich 15.000 Euro ausgegeben, damals noch die entsprechende Summe in Deutscher Mark. Die Reise dauerte knapp vier Jahre, was durchschnittliche Ausgaben von 340 Euro pro Monat ergibt. Meine achtjährige Weltumrundung mit dem Land Rover (eine alte Serie III, Baujahr 1975) zwischen 2002 und 2010 kostete 50.000 Euro oder 520 Euro pro Monat.
    Auf meinem dritten Trip – eine sechsjährige Motorradreise von Deutschland nach Australien (2012 bis 2018) – da habe ich 36.000 Euro oder durchschnittlich 500 Euro pro Monat benötigt. Und jetzt bin ich mit einem Mercedes 308D Postkögel in Europa unterwegs, und scheine mit 550 Euro/Monat gut klarzukommen.

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